Aktionen

Naturerlebnis rund ums Jahr

Der NABU bietet rund ums Jahr Aktionen, zu denen wir alle Naturfreunde aufrufen, sich zu beteiligen. Das NABU-Jahr startet mit der Stunde der Wintervögel, bevor in den ersten milden Frühlingstagen die Krötenwanderung startet. Im Mai heißt es Vögel gucken, beobachten und melden. Denn dann schlägt die Stunde der Gartenvögel. Aber auch zu Fledermäusen oder bei der Landschaftspflege sind wir aktiv.


Stunde der Wintervögel

Junge Frau bei der Wintervogel-Zählung
Foto: NABU/Sebastian Hennigs

Immer am ersten Januarwochenende Gartenvögel beobachten und melden

Während bei der Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ im Mai die in Deutschland brütenden Arten gesucht werden, stehen im Januar jene Piepmätze im Blickpunkt, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Wintergäste beobachten. Bei Nahrungsengpässen tauchen in manchen Wintern in riesiger Zahl zudem Invasionsvögel wie Seidenschwanz oder Bergfink auf.

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Krötenwanderung

Erdkröte vor Auto
Foto: Jonathan Fieber

Ab Februar: Fröschen und Kröten auf der Spur 

Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. In der ganzen Republik sind Naturschutzgruppen Jahr für Jahr aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Ohne dieses vielfache Engagement wäre es um unsere Frösche und Kröten deutlich schlechter bestellt.

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Stunde der Gartenvögel

Die große Mitmach-Aktion für Jung und Alt

Viele Menschen haben das Gefühl, dass wir uns früher häufiger am Gesang von Zaunkönig, Singdrossel oder Star erfreuen konnten. Beruhen unsere Befürchtungen auf Tatsachen, oder verklä-ren wir die vermeintlich „gute alte Zeit“? Das wollen wir mit Ihrer Hilfe herausfinden.
Der Beobachtungszeitraum umfasst drei Tage am zweiten Maiwochenende. Das Frühjahr hat sich als gute Zeit zur Beobachtung erwiesen. Die Zugvögel sind aus ihren Winterquartieren zurück und sind in unseren Gärten auf Nahrungs- und Partnersuche.

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Vogel des Jahres

Foto: NABU
Foto: NABU

Seit 1971 kürt der NABU zusammen mit dem LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) alljährlich den Vogel des Jahres.

Vogel des Jahres 2019 ist die Feldlerche. Und das sogar schon zum zweiten Mal. Denn: In den letzten 15 Jahres ist jede dritte Feldlerche verschwunden. Die intensive Landwirtschaft, zu viel Mais und Raps, wenig Brachflächen, viel Gülle und Pestizide haben die Landschaft verändert. Und der Feldlerche ihren Lebensraum geraubt. Unser Himmel ist seither noch stummer geworden. Wir brauchen jetzt eine bessere Landwirtschaftspolitik, die Zukunft für Mensch und Natur bietet! Unterzeichnet den Appell an die Politik:

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Nachhaltiges Einkaufen

Foto: NABU-Sebastian-Hennigs
Foto: NABU-Sebastian-Hennigs

Wir alle können täglich durch bewusstes Einkaufen mehr zum Umweltschutz beitragen als mancher denken würde. Durch den Kauf von regionalen und Bio- Lebensmitteln kann jeder Einzelne seinen  Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wir haben, um Ihnen den nächsten nachhaltigen Einkauf etwas zu erleichtern, nachhaltig und biologisch wirtschaftende Unternehmen in Ihrer Nähe aufgelistet. In unserer Liste ist alles zu finden, von Lebensmitteln über Wasch- und Spülmitteln bis zu Büroartikeln. Schauen Sie sich um und leisten Sie durch ihren nächsten Einkauf einen Beitrag zum Umweltschutz.

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Handys für die Havel

Die Untere Havel ist eines der bedeutsamsten Feuchtgebiete Mitteleuropas. Wir wollen den ausgebauten Fluss renaturieren und neue Naturparadiese schaffen. In gut einem Jahrzehnt soll die Untere Havel wieder ein lebendiger Fluss sein. Wir wollen Altarme wieder anschließen, Uferbefestigungen beseitigen, Flutrinnen aktivieren sowie Ufer- und Auenwald begründen. Zudem sollen Deichabschnitte zurückgebaut und damit Überflutungsgrünland zum Hochwasserschutz gewonnen werden. Wie sie uns dabei mit ihrem alten Handy unterstützen können erfahren sie hier.

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Heimkehrer Wolf

Foto:NABU
Foto:NABU

Vor rund 150 Jahren wurde der Wolf in Hessen komplett ausgerottet. Umso mehr können wir uns nun freuen, dass der Wolf nun den Weg zurück nach Hessen gefunden hat. Seit dem Jahr 2000 begannen sich Wölfe von Polen aus wieder in Deutschland anzusiedeln. 2008 Konnte erstmals ein Wolf in Hessen Nachgewiesen werden. Seit dem häufen sich die Sichtungen von Jahr zu Jahr. Dem NABU ist es besonders wichtig, die Wiederansiedlung des Wolfes in einem guten Dialog mit der Bevölkerung zu gestalten. Deshalb veranstalten wir diverse Info Veranstaltungen zum Thema Wolf in Hessen.

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