NABU Historie im Hochtaunus und Bundesweit

Unsere Geschichte im Hochtaunuskreis von 1976 bis heute

 

Der Kreisverband Hochtaunus des DBV (Deutscher Bund für Vogelschutz) wurde m 29.Mai 1976 von den Vogelschutzgruppen aus Bad Homburg, Burgholzhausen, Eschbach, Friedrichsdorf, Glashütten, Grävenwiesbach, Hausen-Ansbach, Kirdorf, Königstein, Mammolshain, Merzhausen, Michelbach, Neu Anspach, Oberems, Obererlenbach, Obereschbach, Seulberg, Usingen, Rod am Berg, Rod an der Weil und Wehrheim gegründet. Im Jahr 1987 schloss sich die neu gegründete Vogelschutzgruppe Oberursel dem Kreisverband an.

 

Bis Januar 1985 war der Vorsitzende der Seulberger VSG Hermann Landvogt auch Vorsitzender des Kreisverbandes. Sein Amt übernahm Karl-Heinz Lauth von der VSG Oberems, sein Stellvertreter wurde Reinhold Schlicht aus Merzhausen.

 

Die Aktivitäten des KV beschränkten sich anfangs auf den Erfahrungsaustausch bei den regelmäßigen Treffen, später „gingen“ die Treffen reihum, man besuchte sich gegenseitig , um die Arbeit der einzelen Gruppen vor Ort zu besichtigen. Bald jedoch wurde der Jugendarbeit ein hoher Stellenwert eingeräumt:

Unter der Leitung von Günter Boris, Sebastian Budig, Karl-Heinz Lauth und Guido Tschulena fanden zahlreiche, sehr beliebte Jugendfreizeiten und Sommerlager statt.

 

Nach 26 Jahren erfolgreicher Vorstandsarbeit übergab unser "Kalli" sein Amt im April 2011 an Uwe Stubbe aus Friedrichsdorf. Im  August 2011 wurden Kalli  vom amtierenden Vorsitzenden Uwe Stubbe die NABU-Ehrennadel in Gold und eine vom NABU Hessen ausgestellte Urkunde  zur Würdigung und Anerkennung seiner jahrzehntelangen Leitung des Kreisverbandes Hochtaunus verliehen.

 

Seit März 2015 ist Sybille Winkelhaus aus Wehrheim Vorsitzende des Kreisverbands.

 

Seit 1899 für den Naturschutz aktiv: Die Geschichte des NABU

Lina Hähnle - Gründerin des NABU
Lina Hähnle - Gründerin des NABU. Foto: Archiv Magda & Wilfried Knöring

Geschichte

Der NABU wurde 1899 in Stuttgart von Lina Hähnle als "Bund für Vogelschutz" (BfV) gegründet. In den Jahren 1938 bis 1945 als "Reichsbund für Vogelschutz" gleichgeschaltet, erfolgte ab 1946 der Wiederaufbau als BfV. 1965 hat sich der Verband in "Deutscher Bund für Vogelschutz" (DBV) umbenannt und in Landesverbände untergliedert. Im Jahr 1990 fand dann der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR neu gegründeten Landesverbänden zum Naturschutzbund Deutschland (NABU) statt. 

Die BVV - das höchste Gremium des NABU.
Die BVV - das höchste Gremium des NABU. Foto: NABU/ Becker & Bredel

Organisationsstruktur

Heute setzen sich rund als 590.000 NABU-Mitglieder und -Förderer für die Natur ein. Sie sind in rund 2.000 lokalen Kreisverbänden und Gruppen in ganz Deutschland organisiert und vornehmlich ehrenamtlich tätig. In den Landesverbänden und auf Bundesebene leisten hauptamtlich besetzte Geschäftsstellen Naturschutzarbeit. Die vielen bundesweiten Mitglieder des NABU sind nicht nur stille Förderer: Sie bestimmen mit und entscheiden, wie sich der Verband entwickelt. Auf lokaler Ebene kommen die Mitglieder zu Vollversammlungen in den Gruppen zusammen und wählen dort die Delegierte für die Verbandsparlamente auf Kreis- und Landesverbandsebene. Spitzenorgan des NABU ist die Bundesvertreter-versammlung, welche den Haushalt beschließt, das Präsidium wählt und über inhaltliche Weichenstellungen entscheidet.

Die Stunde der Gartenvögel - ein Erlebnis für die ganze Familie.
Die Stunde der Gartenvögel - ein tolles Naturerlebnis für die ganze Familie. Foto: NABU/ S. Hennigs

Aktionen

Seit 1971 bestimmt der NABU alljährlich den Vogel des Jahres, der jeweils stellvertretend auf die Gefährdung und Umweltprobleme eines Lebensraumes aufmerksam machen soll. Die Aktion ist die älteste ihrer Art in Deutschland und hat eine Vielzahl von Nachahmern gefunden. Die bekanntesten Mitmach-Aktionen des NABU sind die Stunde der Wintervögel und die Stunde der Gartenvögel. Dabei sind Vogelfreunde quer durch die Republik aufgerufen eine Stunde lang alle Vögel in ihrem Garten zu notieren und dem NABU zu melden. Aber auch International ist der NABU aktiv, so kann man mit dem NABU den Zug der Störche verfolgen oder die letzten Schneeleoparden der Welt retten.